DV-06 – Dienstgradordnung

DV-06 – DienstgradordnunDV-06 – Dienstgradordnung (Anlage B)

Diese Dienstgradordnung gilt regimentsweit.
Wir unterscheiden zwischen der Kommandantur, dem Stab und den Werktätigen (Mannschaften).

Grundsatz: Dienstgrade sind im Kombinat Werkzeug, kein Statussymbol.
Es besteht kein Anspruch auf einen Rang. Eine „Beförderungsformel“ wird bewusst nicht geführt.


1) Kommandantur – absteigend

  • Oberst (RegKdr) – Regimentskommandeur: desolatiolupus
    Höchster Dienstgrad des VEB-R und Träger der aktiven Regimentsführung. Der RegKdr trägt die Gesamtverantwortung für Ausrichtung, Führung und Betrieb des Regiments.
  • Oberstleutnant (StvRegKdr) – stellvertretender Regimentskommandeur: NasseLandkarte
    Der Oberstleutnant steht unmittelbar unter dem Oberst und bildet gemeinsam mit diesem die Kommandantur.
    Der Dienstgrad ist derzeit an die Funktion StvRegKdr gebunden. Eine anderweitige Vergabe ist nicht vorgesehen.

2) Stab – absteigend

  • Leutnant – Führungsoffizier Stab
    Der Leutnant ist der höchste regulär erreichbare Dienstgrad für Mitglieder außerhalb der Kommandantur.
    Er übernimmt Führungs- und Koordinierungsaufgaben innerhalb des Stabes und steht den Feldwebeln in der Stabsordnung vor.
    Voraussetzung für die Ernennung ist zuvor geleisteter Dienst als Feldwebel sowie die ausdrückliche Übernahme in eine entsprechende Stabsfunktion.
    Mehrere Leutnante können entsprechend dem tatsächlichen Führungsbedarf gleichzeitig eingesetzt werden.
  • Feldwebel (Fw) – Verbindungsoffizier
    Feldwebel sind Angehörige des Stabes und bilden die Verbindung zwischen Kommandantur und Werktätigen.
    Sie übernehmen insbesondere Aufgaben bei Aufnahme und Begleitung neuer Genossen, Grundausbildung, Wahrung der Linientreue sowie Betreuung einzelner Spiel- und Einsatzbereiche.
    Der Dienstgrad kann mehrfach vergeben werden. Mehrere Feldwebel können unterschiedliche Einsatzfelder betreuen.
    Der Feldwebeldienst ist Voraussetzung für eine spätere Ernennung zum Leutnant.

3) Werktätige (Mannschaften) – absteigend

  • Unteroffizier
    Träger erhöhter Erwartung der Kommandantur. Unteroffiziere sind keine „Rangträger“, sondern Träger von Betriebsfähigkeit: Vorbildfunktion, Disziplin, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, im Einsatz mitzutragen statt zu belasten.
    Unteroffiziere werden eingesetzt, wenn es um saubere Durchführung, ruhiges Rollenverhalten und das Stabilisieren von Abläufen geht. Eine ausdrückliche Führungslaufbahn wird damit nicht automatisch beansprucht, jedoch ist Unteroffiziersdienst stets mit Mehrverantwortung verbunden.
    Geeignete Unteroffiziere können bei entsprechendem Bedarf für den späteren Feldwebeldienst im Stab vorgesehen werden.
  • Fähnrich
    Der Fähnrich ist der Dienstgrad für Anwärter der Unteroffizierslaufbahn.
    Fähnriche werden als Genossen geführt, bei denen die Kommandantur erkennbar Mehrverantwortung vorbereitet: verlässliche Durchführung, ruhige Kommunikation, sauberes Rollenverständnis und die Bereitschaft, im Betrieb mitzutragen.
    Mit dem Fähnrichgrad ist kein Anspruch auf spätere Beförderung verbunden; er ist eine Einordnung auf Probe, bevor Unteroffiziersdienst dauerhaft übertragen wird.
  • Grenadier
    Grenadiere gelten als Fachkräfte / Spezialisten der Räumkolonne. Sie zeichnen sich in einem oder mehreren Einsatzfeldern durch sehr hohe Gefechtsleistung, Belastbarkeit und ein überdurchschnittlich sauberes Rollenverständnis aus.
    Grenadierdienst ist kein „Titel“, sondern ein Hinweis an den Betrieb: Dieser Genosse liefert Wirkung, wenn es zählt. Grenadiere werden bevorzugt dort eingesetzt, wo Präzision, Tempo und Durchsetzungskraft gebraucht werden.
  • Obergefreiter
    Der Obergefreite ist der höchste erreichbare Mannschaftsdienstgrad, ohne dass daraus ein Zwang zur Weiterverwendung in andere Laufbahngruppen entsteht.
    Obergefreite gelten als besonders linientreu, einsatzfähig und betriebssicher: Sie kennen die Grundsätze, halten Betriebsruhe, funktionieren auch unter Druck und stabilisieren Abläufe durch Erfahrung statt durch Lautstärke.
  • Gefreiter
    Gefreite sind vollwertige und in den Grundsätzen gefestigte Mannschaftskämpfer.
    Sie sind im Kombinat nicht mehr „neu“, sondern eingearbeitet: DV- und Dienstweg-sicher, verlässlich im Mitwirken, sauber in der Durchführung.
    Originallore des Ranges: Gefreite sind die Genossen, die man nicht erklären muss – man gibt ihnen einen Auftrag, und es wird erledigt. Ohne Theater, ohne Nachtreten, mit Wirkung.
  • Soldat
    Soldaten sind vollwertige [VEB-R]-Mitglieder. Sie sind aufgenommen, tagberechtigt nach Regelung und gelten als betriebsfähig im Sinne des Kombinats.
    Erwartet werden Mitwirken nach Möglichkeit, Einhaltung der Vorschriften und kameradschaftliches Auftreten.
  • Rekrut
    Rekruten sind Bewerber in der Test- und Sichtungsphase.
    Sie dürfen den Clantag [VEB-R] grundsätzlich nicht tragen. Ausnahmen gelten ausschließlich auf Anordnung des Stabs.
    Zweck des Rekrutenstatus ist die beiderseitige Klärung der Eignung ohne Vorgriff auf Außenwirkung und Tagführung.

4) Vergabe der Dienstgrade

Die Vergabe der Dienstgrade Rekrut bis Unteroffizier erfolgt nach einer Gesamtschau durch die Kommandantur. Maßgeblich sind insbesondere:

  • Regimentszugehörigkeit (Dauer und Verlässlichkeit)
  • Aktivität (sichtbare Beteiligung und Mitwirken)
  • Einsatzfeldbreite (in wie vielen unserer Spiele/Einsatzfelder du aktiv bist)

Eine Aufschlüsselung „wie man befördert wird“ gibt es nicht.
Rang folgt der Notwendigkeit und dem Eindruck aus dem Betrieb – nicht dem Wunschzettel.

Wichtig: Höhere Dienstgrade gehen im Kombinat grundsätzlich mit einer höheren Erwartungshaltung der Kommandantur einher: Vorbildfunktion, Disziplin, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, im Einsatz mitzutragen statt zu belasten.

Für die Führungslaufbahn gilt grundsätzlich:

Unteroffizier → Feldwebel → Leutnant

Der Übergang erfolgt nicht automatisch. Mit der Ernennung zum Feldwebel beginnt der Stabsdienst. Die Ernennung zum Leutnant setzt zuvor geleisteten Feldwebeldienst und einen tatsächlichen Führungsbedarf im Stab voraus.

Die Dienstgrade Oberstleutnant und Oberst gehören zur Kommandantur und stellen keine reguläre Fortsetzung dieser Laufbahn dar.


5) Anwendung je Einsatzfeld

  • Holdfast: Nations at War: Dienstgrade werden spielintern aktiv geführt und sind Teil der gelebten Ordnung.
  • Arma Reforger / Arma 3: Dienstgrade sind formal – entscheidend bleibt die tatsächliche Rolle im Einsatz.
  • Foxhole: Spielintern werden Dienstgrade nicht verwendet, da Foxhole nur Kommandant, Offizier und Mitglied kennt. Die Kombinatsordnung gilt dennoch als Orientierung.

6) Aktennotiz: Beschluss der Kommandantur (Sommer 2025)

Ort: Udarnik, Kolguyev
Betreff: Vereinheitlichung der Dienstgrade

Im Rahmen einer Kommandantursitzung wurde festgestellt, dass rangbezogene Erwartungshaltungen dem Auftrag schaden und in einzelnen Einsatzfeldern unnötige Diskussion erzeugen.
Beschlossen wurde daher:

1) Dienstgrade dienen der Organisation, nicht der Selbstdarstellung.
2) Mannschaftsdienstgrade (Rekrut–Unteroffizier) werden situativ nach Zugehörigkeit, Aktivität und Einsatzfeldbreite vergeben.
3) Es gibt keinen Anspruch auf Rang und keine feste Beförderungsformel.
4) Stabsdienstgrade sind funktionsgebunden und werden nach tatsächlichem Bedarf geführt.

Beschlusslage: einstimmig.
Vermerk: „5-Jahresplan läuft. Umsetzung ab sofort.“


7) Nachtrag: Dienstgradreform 2026

Mit außerordentlichem Beschluss des RegKdr wurde die Führungsstruktur des VEB-R im Jahr 2026 neu geordnet.

Dabei wurde der Dienstgrad Oberstleutnant eingeführt und der StvRegKdr NasseLandkarte vom Leutnant zum Oberstleutnant befördert.

Der Dienstgrad Leutnant bleibt bestehen und wird künftig als Führungsoffizier Stab geführt. Der Feldwebel bleibt als mehrfach besetzbare Stabsfunktion erhalten.

Der Oberst bleibt der höchste Dienstgrad des VEB-R.

Die bisherigen Bestimmungen bleiben bestehen, soweit sie durch die Dienstgradreform nicht geändert oder ergänzt wurden.


Gezeichnet:
RegKdr (Oberst) desolatiolupus
StvRegKdr (Oberstleutnant) NasseLandkarte